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Antworten auf häufige Fragen zu Organisation, Unterricht und Umsetzung.
Oberstufe Kathi ist eine gezielte Weiterentwicklung der Oberstufe St. Katharina. Ein solches Modell wirft Fragen auf zu Organisation, Verantwortung, Qualität und Wirkung.
Diese Seite greift jene Fragen auf, die in Gesprächen mit Politik, Behörden, Eltern und Fachpersonen gestellt werden. Sie beantwortet sie transparent und nachvollziehbar entlang des konkreten Schulalltags. Im Fokus stehen Klarheit und Verbindlichkeit sowie die Frage, wie Oberstufe Kathi im bestehenden System verantwortungsvoll umgesetzt wird.
Fragen und Antworten
Nein.Oberstufe Kathi ist ein geführtes Schulmodell mit klaren Strukturen. Unterricht, Betreuung und Verantwortung sind verbindlich organisiert. Es gibt keine offenen oder unkontrollierten Lernformen.
Flex Education ist kein offenes Lernmodell.
Der Schulalltag folgt klar definierten Tages- und Wochenstrukturen. Lernzeiten, Unterrichtsformen und Zuständigkeiten sind verbindlich festgelegt.
Individuelle Lernphasen finden innerhalb klarer Rahmenbedingungen statt. Lehrpersonen begleiten die Lernprozesse aktiv, setzen Ziele und überprüfen Fortschritte regelmässig.
Die Verantwortung für Qualität liegt weiterhin bei den Lehrpersonen.
Fachunterricht, Lernatelier und Schwerpunkte sind aufeinander abgestimmt. Lernziele bleiben verbindlich.
Individuelle Lernwege ersetzen den Unterricht nicht, sondern ergänzen ihn gezielt. Leistungserwartungen gelten für alle Jugendlichen gleich.
Ja. Die Noten und die Leistungsbeurteilung bleiben bestehen. Die Oberstufe Kathi richtet sich dabei nach den Vorgaben des Bildungsdepartements des Kantons St. Gallen, Amt für Volksschule, gemäss der «Handreichung Schullaufbahn». Diese regelt die Beurteilung sowie die Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler in der Regel- und Sonderschule.
Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 1.3 der Handreichung: https://www.sg.ch/content/dam/sgch/bildung-sport/volksschule/unterricht/beurteilung/Handreichung_Schullaufbahn.pdf
Nein.
Das Modell ist bewusst auf Heterogenität ausgelegt. Leistungsstarke Jugendliche erhalten Raum für Vertiefung. Leistungsschwächere Jugendliche profitieren von klarer Struktur und enger Begleitung.
Die Einteilung in Sekundar- und Realklassen bleibt bestehen. Differenzierung erfolgt innerhalb dieses Rahmens.
Nein.
Abschlüsse, Übertritte und Anschlusswege bleiben gleich. Die Schwerpunktwahl hat keinen Einfluss auf den weiteren Bildungsweg.
Nein.
Die Schwerpunkte sind Teil des regulären Stundenplans. Es entstehen keine zusätzlichen Lektionen oder Mehrbelastungen.
Ja.
Beide Schwerpunkte stehen allen Jugendlichen offen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Es findet keine Selektion statt.
Jugendliche reflektieren ihre Arbeit regelmässig.
Lernziele, Arbeitsstände und Fortschritte werden dokumentiert. Lehrpersonen nutzen diese Informationen für Rückmeldungen, Standortgespräche und Beurteilungen.
Eltern erhalten transparente Einblicke in den Lernprozess.
In begründeten Fällen ja.
Ein Wechsel erfolgt begleitet und nach klaren Regeln.
Durch klare Tages- und Wochenstrukturen.
Der Ablauf gilt für alle Klassen. Betreuung, Lernzeiten und Aufsicht sind über den gesamten Schultag gewährleistet.
Die Verantwortung liegt bei der Schulleitung innerhalb der bestehenden Führungs- und Aufsichtsstrukturen.
Zuständigkeiten und Abläufe sind definiert und nachvollziehbar.
Oberstufe Kathi ist auf Stabilität und Tragfähigkeit ausgelegt.
Die Weiterentwicklung erfolgt innerhalb des bestehenden Rahmens. Detaillierte finanzielle Fragen werden transparent ausgewiesen.
Weil die Anforderungen an die Oberstufe gestiegen sind.
Oberstufe Kathi schafft klare Strukturen, entlastet Familien und stärkt die Anschlussfähigkeit der Jugendlichen.
Das Lernatelier ist kein Freiraum ohne Führung.
Er ist verbindlich organisiert und wird von Lehrpersonen begleitet. Jugendliche arbeiten mit klaren Aufträgen, dokumentieren ihren Lernfortschritt und erhalten Rückmeldungen.
Die Aufsicht ist jederzeit gewährleistet.
Die Schwerpunktwahl ist klar geregelt und pädagogisch begleitet.
Sie ersetzt keine Grundlagenfächer und hat keinen Einfluss auf Abschlüsse oder Übertritte.
Ein Wechsel ist in begründeten Fällen möglich. Die Entscheidung erfolgt gemeinsam mit Lehrpersonen und Eltern.
Nein.
Beide Schwerpunkte sind gleichwertig. Sie stehen allen Jugendlichen offen und setzen keine Vorkenntnisse voraus.
Die Schwerpunkte dienen der Profilbildung, nicht der Leistungsselektion.
Oberstufe Kathi wird laufend reflektiert und weiterentwickelt.
Lernfortschritte, Zufriedenheit und Anschlussfähigkeit werden beobachtet und ausgewertet.
Erfahrungen aus der Umsetzung fliessen systematisch in die Weiterentwicklung ein.
Weil es:
eine stabile Schulgrösse sichert
unterschiedliche Leistungsniveaus integriert
Familien entlastet
klare Anschlusswege gewährleistet
Oberstufe Kathi stärkt die Oberstufe als verlässlichen Bildungsort in der Region.
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